Mit einem Anteil von unter 0,5% am Gesamtbudget ist die Kärntner Kulturförderung die mit Abstand geringste in Österreich. Anlässlich der Landtagswahlen in Kärnten setzt die IG KIKK mit der Kampagne #machteuchnichtarm ein Zeichen aufgrund der leeren Töpfe der Kulturpolitik.
Versemmelt Peter Kaiser die Kultur Die Plakataktion der IG KiKK fordert: Mehr Einsatz, mehr Mut, mehr Geld und nicht nur Brösel für die freien Kulturinitiativen! Več vneme, več pouma, več denarja in ne le drobtinice za svobodne kulturne iniciative. Das Kulturbudget erstmals seit 2012 nicht zu kürzen, reicht nicht aus, um aus Kunst und Kultur eine Hauptsache für Kärnten zu machen. Laut Bundesländervergleich (Rechnungsabschluss 2017) liegt Kärnten als einziges Bundesland unter 1 % Kulturanteil am Gesamthaushalt, d. h. mit nur 0,5 % Kulturausgaben abgeschlagen weit hinten.
105 österreichische Kunst- und Kulturtätige aus allen anderen acht österreichischen Bundesländern rufen auf zur Solidarität mit Kärnten anlässlich der Zahlungsschwierigkeiten aufgrund des Hypo-Skandals auf.
IG KiKK Workshop zum Schwerpunktjahr der freien Kulturinitiativen Zweitätiger Workshop / delavnica zum Jahr der Freien Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška mit den Themen: Standortbestimmung Kärntner Kulturinitiativen, Machen wir »Kunst« oder sind wir »Kultur«? und Audience-Development.
Von Vereins- und anderen Meiern! Was kann ein Verein, welche Rechte und Pflichten hat er und zahlt sich ein solcher überhaupt aus?
Jour Fixe mit LR Christian Benger 2016 Eine gute Gelegenheit für einen gemeinsamen Austausch mit Landesrat DI Christian Benger gibt es beim Jour Fixe am Dienstag, 20. September 2016, von 17 bis 19 Uhr in der Lepenska šola in Bad Eisenkappel/Železna Kapla.
„Kultur muss wachsen, naj raste kultura“ - unter diesem Motto fand am 1. und 2. April 2016 das gleichnamige Symposium der IG KiKK im Landhaus in Klagenfurt statt. Anlass war unter anderem das von der Kärntner Landesregierung ausgerufene "Jahr der Freien Kulturinitiativen".
Die Landeshauptstadt Klagenfurt will Kulturleitlinien erarbeiten lassen. Hierfür beauftragt sie die privatwirtschafliche Agentur eines (kulturfernen) Politiakteurs mit eine namhaften Summe als Auftragshonorar. Gleichzeitig dümpeln Expertinnen und Experten der Kulturszene mit Klein- und Kleinstbeträgen an Kultursubvention am Rande der Existenz und "dürfen" ihr Wissen kostenlos zur Verfügung stellen.
Demo & Jour Fixe Berichte und Fotos der "Demo gegen Zahlungsstopp", die am 5. Mai 2015 stattgefunden hat, sowie ein Nachbericht des darauf folgenden Jour Fixe mit LR Benger und weiteren Vertreter*innen des Landes. Text: Angelika Hödl
Zitat Brecht Im Sinne der „Kulturarbeit im Kontext zur slowenischen Volksgruppe“ sehe ich mich im „Spiegel der Zeit“ an meinem Ausgangspunkt angekommen, als mir beim Schuleintritt die bis dahin gesprochene Umgangssprache aberkannt, das Slowenisch zur lebenden Fremdund die mir bis dahin fremde deutsche Sprache zur „Ordnungsund Staatssprache“ erklärt wurde. Bereits vor dieser mir damals unverständlichen Neuausrichtung wusste ich so manches über das karge Bergbauernleben, vom Harz der Fichtenäste in den Hosensäcken, vom Händewaschen mit Speckschwarten und die schweißigen Gummistiefel, die brutal ausgetragenen Zerwürfnisse der Erwachsenen in der Küche oder im Gasthaus über das wenige Hab und Gut oder das viele „Nichthab und Nichtgut“ sowie über das Sterben Zuhause oder in der Nachbarschaft mit oder ohne slowenisches Gebet – der Erfrorene übersehen im Graben oder die Andere zu spät entdeckt mit dem Hals im Hanfstrick eingezwängt unter dem körpertragenden Holzbalken.
Container 25 Kärnten Am 12.12.2014 fand in den Räumlichkeiten des Kulturvereins Container25 das Konzert der Crust Punk Formation Franz Strosuk und der Hardcore Gruppe Remedy statt. Veranstaltet von den Anteaters Against Everything, ein junges autonomes Kollektiv, welches in Wolfsberg seit ca. drei Jahren im gesellschaftspolitisch kritischen Kontext Konzerte & Vorträge veranstaltet. Against „Everything“ – das wird auf diversen Flyern gegen „Racism, Sexism, Police Violence, Homophobia, Cat Calling, Lookism usw.“ eingetauscht. In diesen allerorts vorherrschenden Strukturen wird vor allen Dingen das eigene Umfeld unter die Lupe genommen. Die politischen Veranstaltungen in Form von Vorträgen oder Filmabenden zeigen in differenziert aufgearbeiteten Kontexten Schwerpunkte im antifaschistischen Widerstand in Kärnten und klären u.a. in diversen Vortragsabenden über die rechtslastigen ansässigen Burschenschaften und die Geschichte der Kärntner SlowenInnen auf. In der eher konservativen Kärntner Politlandschaft, die teils immer noch von der sogenannten Haider-Ära geprägt ist, ein immens wertvoller Beitrag politischer Kulturarbeit in Österreich.
226.672 Besucherinnen und Besuchern, 3.732 Veranstaltungen im Jahr 2013 und rund 50% Eigenleistung zeigen die Freien Kulturinitiativen, dass sie ein unübersehbarer FaktMit 226.6or in der Kärntner Kulturlandschaft sind. Dem stehen Unterfinanzierung seitens des Landes (€ 360.416) und personelle Unterbesetzung (nur 5 ganzjährig Vollzeitbeschäftigte) gegenüber. Den größten Förderanteil leisten die Gemeinden inklusive der Städte Klagenfurt und Villach mit 537.715 Euro.