Kulturstrategie | Kulturna strategija

In den letzten zwei Jahren hat die IG KiKK die Kunst- und Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030 begleitet und parallel eine österreichweite Analyse bestehender Kulturstrategien erstellt.

Die Analyse "Wie gehts weiter? Ein kritischer Blick auf Österreichs Kulturstrategien" schließt eine bestehende Lücke in der Datenlage zur freien Kulturarbeit in Österreich. Sie zeigt, wie strategische Kulturplanung gestaltet sein muss, um Wirkung zu entfalten. Mit den Empfehlungen zur Kulturstrategie 2030 stellt die IG KiKK fundierte Erkenntnisse bereit, um die entstehende Kunst- und Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030 fachlich einschätzen zu können.

Auch im kommenden Jahr bleibt die IG KiKK aktiv: Sie wird die Umsetzung im Sinne der analysebasierten Empfehlungen begleiten und darauf achten, dass die formulierten Ziele realistisch, nachvollziehbar und tragfähig umgesetzt werden.

V zadnjih dveh letih je IG KiKK spremljala proces priprave Umetnostne in kulturne strategije Koroška 2030 ter hkrati izvedla vseevstrijsko analizo obstoječih kulturnih strategij. 

Analiza "Wie gehts weiter? Ein kritischer Blick auf Österreichs Kulturstrategien" zapolnjuje obstoječo vrzel v podatkih o svobodnem kulturnem delu v Avstriji ki kaže, kako morajo biti uspešni kulturni načrti zasnovani, da lahko dosežejo resničen učinek. IG KiKK ponuja dejstva ter spoznanja, ki vam lahko pomagajo pri presoji umetnostne in kulturne strategije Koroška 2030: Priporočila za kulturno strategijo Kärnten | Koroška 2030
 

Tudi v prihodnjem letu IG KiKK bo aktivno prisoten: spremljali bomo izvajanje strategije v skladu z analiznimi priporočili ter skrbeli, da bodo zastavljeni cilji realistično, pregledno in dolgoročno izvedeni.

Am 19. März 2026 hat der Kärntner Landtag die erste Kunst- und Kulturstrategie des Landes beschlossen – eingebettet in die letzte Rede von Landeshauptmann Peter Kaiser. Der Beschluss markiert damit nicht nur einen kulturpolitischen Meilenstein, sondern auch einen politischen Übergang. Diese Gleichzeitigkeit ist mehr als ein Detail. Sie rahmt die Strategie von Beginn an: Der Abschluss einer politischen Ära als Auftrag für die nächste.

Der vorausgegangene Beteiligungsprozess mit über 1.400 Mitwirkenden aus Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft verleiht der Strategie eine breite Basis. Viele der formulierten Ziele – die Sicherung kultureller Vielfalt, die Stärkung von Zweisprachigkeit, die Bedeutung von Erinnerungskultur – entsprechen zentralen Forderungen aus der Szene. 

Gerade deshalb richtet sich der Blick nun auf die Umsetzung. Denn die Erfahrung zeigt: Kulturpolitische Strategien entfalten ihre Wirkung nicht durch ihren Beschluss, sondern durch ihre Verbindlichkeit im Alltag. Und dieser Alltag ist für viele Kulturarbeiter*innen weiterhin geprägt von prekären Bedingungen, kurzfristigen Förderlogiken und fehlender Planungssicherheit.

Der Zeitpunkt des Beschlusses wirft daher auch Fragen auf:
Wird die Strategie von der nächsten politischen Konstellation mitgetragen? Werden die formulierten Maßnahmen entsprechend finanziell unterlegt? Bleibt die Einbindung der Szene bestehen?

Für die IG KiKK ist klar: Die beschlossene Strategie ist ein wichtiger Schritt. Zugleich ist sie ein Prüfstein für die kulturpolitische Ernsthaftigkeit der kommenden Jahre. Kulturpolitik entscheidet sich nicht im Moment des Applauses – sondern in der Kontinuität ihrer Umsetzung.

 

Bewertung der Kunst- und Kulturstrategie 2030

Die vorliegende Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030 ist ein bedeutender kulturpolitischer Meilenstein. Sie erfüllt die langjährige Forderung des Rechnungshofes, folgt den Empfehlungen der IG KiKK und setzt diese nahezu vollständig um.

Es wurden in diesem Prozess 24 Ziele und 67 konkrete Maßnahmen erarbeitet. Dies ist das Ergebnis eines breit angelegten Beteiligungsprozesses mit rund 1.400 Mitwirkenden aus Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft, die ihre Expertise und Zeit eingebracht haben. Aus demokratiepolitischer Sicht ist dieses gelungene Partizipationsverfahren hervorzuheben. Die Strategie basiert auf fachlicher Expertise aus allen Sparten und berücksichtigt regionale Besonderheiten sowie Querschnittsthemen und Synergieeffekte.

Die IG KiKK empfiehlt daher, die Kulturstrategie in der vorliegenden Form zu beschließen und auf nachträgliche inhaltliche Veränderungen zu verzichten.

Politische Verantwortung und Kontinuität

Die Strategie enthält klare kulturpolitische Bekenntnisse:

  • zur gesellschaftlichen Bedeutung von Kunst und Kultur,
  • zur Vielfalt als konstitutive Stärke,
  • zur Mehrsprachigkeit – insbesondere zum Mehrwert der slowenischen Sprache,
  • zur Bedeutung des interkulturellen Austauschs durch die Lage Kärntens/Koroška im Alpe-Adria-Raum,
  • zur Anerkennung von Kunst und Kultur als Wirtschaftsfaktor,
  • zur kulturpolitischen Querschnittsfunktion von Kunst und Kultur.

Klare Vision und konkrete Maßnahmen

Die Einleitungen zu den Schwerpunkthemen – Vernetzung und Kooperation, Erbe im Wandel, Räume der Kunst und Kultur, Kunst, Kultur und Tourismus, Unterstützung für Kunst und Kultur sowie Zugänge zu Kunst und Kultur – formulieren klare kulturpolitische Visionen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturgremium bzw. spartenspezifischen Expert:innen erarbeitet wurden.

Die vorgesehenen Maßnahmen sind realistisch und umsetzbar. Von besonderer Bedeutung aus Sicht der IG KiKK sind der gemeinsame Veranstaltungskalender mit der Kärnten Werbung, der hoffentlich ein erster Schritt in eine engere Zusammenarbeit ist. Weiters sind der Ausbau der Anzahl von Mehrjahresverträgen und des Stipendienprogrammes wichtige Drehregler für mehr Absicherung von Kulturarbeit. Der bereits in Umsetzung befindliche Einstieg in das österreichweite Programm Hunger auf Kunst und Kultur beendet einen Alleingang Kärntens und ermöglicht mehr kulturelle Teilhabe für Armutsbetroffene. Mit dem Beginn eines Raumindex für Kunst und Kultur trägt auch die IG KiKK ihren Teil zu besserer Sichtbarkeit von kulturellen Räumen und mehr Kooperation in der Szene bei.

Aus fachlicher Perspektive wäre in einzelnen Bereichen eine stärkere Konkretisierung wünschenswert gewesen. Gleichzeitig ist nachvollziehbar, dass die Strategie bewusst breit angelegt wurde, um möglichst keine Bereiche auszuschließen.

 

Wesentlich ist nun die rasche und konsequente Umsetzung der 67 Maßnahmen. Dafür empfiehlt die IG KiKK, eine Priorisierung zu erarbeiten, um die vorhandenen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und spürbare Effekte in der Szene zu erzielen.

 

Ressourcen und Rahmenbedingungen

Die Umsetzung der Strategie erfordert stabile personelle und finanzielle Grundlagen. Diese Absicherung ist insbesondere in den folgenden festgeschriebenen Werten enthalten:

Erhalt der eigenständigen Kulturabteilung: 

Aus Sicht der IG KiKK ist der Erhalt der Abteilung 14 eine zentrale Rahmenbedingung für die Umsetzung der Strategie. Kärnten verfügt über spezifische strukturelle Voraussetzungen; Modelle anderer Bundesländer sind nicht ohne Weiteres übertragbar. Die breite zivilgesellschaftliche Mobilisierung – u.a. ein offener Brief des Kulturgremiums sowie die Petition der IG KiKK mit derzeit über 2.000 Unterstützenden – unterstreicht die kulturpolitische Relevanz dieser Frage.

Eine Herabstufung zu einer Unterabteilung würde nicht nur die administrative Schlagkraft schwächen, sondern birgt auch das Risiko eines Verlusts zentraler fachlicher Expertise durch die Abteilungsleiterin. Kontinuität in der Leitung und fachliche Spezialisierung sind für die Umsetzung einer langfristigen Strategie essenziell.

Zielwert von 1 % des Landeshaushalts

Ein zentrales Element politischer Verantwortung ist die Finanzierung der Strategie. Laut aktuellem Kulturbericht (Stand 2024) liegt der Anteil der Kulturausgaben am Gesamthaushalt des Landes Kärnten bei rund 0,87 %. Im bundesweiten Vergleich befindet sich Kärnten damit im unteren Bereich. Der Zielwert 1 % würde:

  • eine Angleichung an andere Bundesländer ermöglichen,

  • eine Anhebung der Förderungen ermöglichen und Arbeitsbedingungen verbessern,

  • die Umsetzung der strategisch festgelegten Maßnahmen realistisch absichern.Querschnitt und regionale Verankerung

Die Strategie versteht Kulturpolitik als Querschnittsaufgabe und verknüpft die Maßnahmen mit Gemeinden, Hochschulen, dem tertiären Bildungssektor, allen Generationen sowie mit Tourismus, Wirtschaft und regionalen wie internationalen Entwicklungen.

Diese breite Verankerung entspricht zeitgemäßen kulturpolitischen Standards und stärkt die Anbindung an andere Politikfelder. Positiv ist zudem, dass die strategische Landesentwicklung einbezogen wird, um Innovation, Technologie und Forschung künftig ausdrücklich um Kunst und Kultur zu ergänzen.

Evaluierung und Weiterentwicklung

Positiv zu bewerten ist die Festschreibung eines Monitorings sowie einer externen Evaluierung. Dies ist essenziell, da eine Selbstevaluierung durch die Verwaltung nicht ausreichend wäre, um Transparenz und Glaubwürdigkeit sicherzustellen. Regelmäßige Überprüfung ermöglicht Anpassungen und stärkt die Legitimität des Gesamtprozesses.

Glaubwürdigkeit in der Umsetzung

Für die Glaubwürdigkeit der Kunst- und Kulturstrategie Kärnten Koroška 2030 ist nun die zeitnahe Umsetzung erfolgsentscheidend. Angesichts der öffentlichen Diskussion über die Kosten des Strategieprozesses (veranschlagte 500.000 €) ist es geboten, zügig in die Umsetzung zu kommen und damit spürbare Verbesserungen in der Kulturszene zu ermöglichen. Erste Maßnahmen sind bereits angelaufen, doch ohne politische Bereitstellung von stabilen Ressourcen und Rahmenbedingungen bleibt die Strategie ein Papierdokument.

 


 

Empfehlungen der IG KiKK für die Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030

Auf Grundlage des partizipativen Prozesses und der umfassenden Analyse österreichischer Kulturstrategien formuliert die IG KiKK zentrale Empfehlungen für die Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030. Ziel ist eine Strategie, die kulturelle Vielfalt, Teilhabe und nach-haltige Entwicklung stärkt und von der Kulturszene langfristig getragen wird.

Politische Verantwortung und Kontinuität

Die Landespolitik muss aktiv hinter der Strategie stehen und ihre Umsetzung über Legislaturperioden sichern. Nur die Verankerung in Landesgesetzen und darauffolgend in Förderrichtlinien schafft Verbindlichkeit und Planbarkeit. Als wichtigen Schritt empfehlen wir die verbindliche Umsetzung der fachlichen Empfehlungen des Kulturgremiums und die Erweiterung seiner Kompetenzen.

Klare Vision und konkrete Maßnahmen

Ohne konkrete Maßnahmen bleibt die Strategie nur bedrucktes Papier. Die Strategie muss eine gemeinsame Vision formulieren und daraus priorisierte, messbare Ziele und Maßnahmen ableiten. Beides muss die Inputs der Kulturtätigen widerspiegeln und tatsächlich umsetzbar sein.

Ressourcen und Rahmenbedingungen

Die Umsetzung erfordert ausreichende finanzielle und personelle Mittel. Es braucht Sonderdotierungen und stabile administrative Strukturen für eine nachhaltige Umsetzung.

Querschnitt und Verankerung

Kulturpolitik ist eine Querschnittsaufgabe. Die Strategie muss, um zu greifen, Schnittstellen zu Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Wissenschaft, Sozialem, Regionalentwicklung, Klima und Migration definieren. Gemeinden sind aktiv einzubinden, z.B. durch Beratung, Kooperation und Anreize für kulturelle Aktivitäten.

Evaluierung und Weiterentwicklung

Ein Monitoring- und Evaluierungssystem, mindestens alle zwei Jahre, misst Fortschritte, überprüft Wirksamkeit und ermöglicht Anpassungen. Die Beteiligung der Kulturakteur:innen ist unbedingt einzubauen, denn sie stärkt Legitimität und Dynamik.

 

Fazit

Die Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030 soll als verbindlicher Handlungsrahmen kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung stärken. Sie kann Demokratisierung, regionale Identität und Zukunftsfähigkeit fördern – vorausgesetzt, sie wird konsequent umgesetzt, ausreichend ausgestattet und regelmäßig überprüft.

Priporočila IG KiKK za kulturno strategijo Kärnten | Koroška 2030

Na podlagi participativnega procesa in obsežne analize avstrijskih kulturnih strategij je IG KiKK oblikovala ključna priporočila za kulturno strategijo Kärnten | Koroška 2030. Cilj je oblikovati strategijo, ki bo krepila kulturno raznolikost, soudeležbo in trajnostni razvoj, ter bo dolgoročno sprejeta in podprta s strani kulturne scene.

 

Politična odgovornost in kontinuiteta

Deželna politika mora strategijo aktivno podpirati in zagotoviti njeno izvajanje prek več mandatnih obdobij. Zavezujočo moč in predvidljivost lahko zagotovi le vključitev v deželno zakonodajo ter posledično v smernice za financiranje. Kot pomemben korak IG KiKK priporoča zavezujoče izvajanje strokovnih priporočil kulturnega gremija ter širitev njegovih pristojnosti.

Jasna vizija in konkretni ukrepi

Brez konkretnih ukrepov strategija ostaja zgolj besedilo na papirju. Strategija mora oblikovati skupno vizijo in iz nje izpeljati prednostne, merljive cilje in ukrepe. Ti morajo odražati prispevke kulturnih ustvarjalk in ustvarjalcev ter biti dejansko izvedljivi.

Viri in okvirni pogoji

Izvajanje strategije zahteva dovolj finančnih in kadrovskih sredstev. Za trajnostno uresničevanje so potrebne posebne proračunske postavke ter stabilne administrativne strukture, ki bodo omogočale kontinuiteto in razvoj.

Medsektorski pristop in umeščenost

Kulturna politika je presečna naloga, ki mora biti povezana z drugimi področji. Da bi strategija zaživela v praksi, mora jasno opredeliti povezave z gospodarstvom, turizmom, izobraževanjem, znanostjo, socialo, regionalnim razvojem, podnebnimi vprašanji in migracijami. V procese je treba aktivno vključiti občine – npr. s svetovanjem, sodelovanjem in spodbujanjem kulturnih dejavnosti.

Evalvacija in nadaljnji razvoj

Vzpostaviti je treba sistem spremljanja in evalvacije, ki bo najmanj vsaki dve leti meril napredek, preverjal učinkovitost in omogočal prilagoditve. Vključitev kulturnih akterjev v ta proces je nujna, saj povečuje legitimnost, dinamiko in skupno odgovornost.

 

Sklep

Kulturna strategija Kärnten | Koroška 2030 naj bo zavezujoč okvir za delovanje, ki bo krepil kulturni, družbeni in gospodarski razvoj. Lahko prispeva k demokratizaciji, regionalni identiteti in prihodnji odpornosti, vendar le, če bo dosledno izvajana, ustrezno financirana in redno preverjana.

 

Die Ersten Maßnahmen

Die ersten, konkret formulierte Maßnahmen wurden am 10. Juni öffentlich präsentiert. Sie sind rasch und kostenneutral umsetzbar und sollen helfen, Projekte bereits jetzt zu verankern und gleichzeitig Anschlussfähigkeit für künftige Regierungsperioden zu schaffen.

  • Rechtsberatung für Kulturtätige
    2x2h pro Monat durch Rechtsanwalt Mag. Rudolf Vouk. 
    Betreut werden können etwa Fragen des Urheberrechts, Verwertungsrechts, Mietrecht etc. Eine Anmeldung ist vorab unter der E‑Mail Adresse office@gvs3.at erforderlich. Es handelt sich um eine durch das Land Kärnten (Abteilung 14 — Kunst und Kultur) unterstützte Erstberatung. Kostenpflichtige Folgeberatungen sind mit dem Rechtsanwalt selbst zu vereinbaren. Verwiesen werden darf hier ergänzend auch speziell auf die Rechtsberatung des mica-music information center austria für Musiker:innen. 
     
  • Die österreichweite Initiative "Hunger auf Kunst und Kultur" kommt nach Kärnten Koroška!
    Auf Initiative des Armutsnetzwerks Kärnten und der IG KiKK startet die österreichweit etablierte Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ nun auch in Kärnten | Koroška! Mit der Umsetzung von Hunger auf Kunst und Kultur wird Kärnten Koroška als letztes Bundesland Teil einer etablierten, österreichweiten Initiative zur Stärkung kultureller Teilhabe. Der Start erfüllt eine langjährige kulturpolitische Forderung und zeigt, dass zivilgesellschaftliches Engagement politische Veränderungen anstoßen kann. Wir begrüßen die Aufnahme in die Kulturstrategie als Bekenntnis zu einer leichteren Zugänglichkeit zu kulturellen Angeboten – unabhängig von schwierigen sozialen oder finanziellen Lebenssituationen.
    Jetzt werden Kulturpasspartner gesucht: Lasst uns gemeinsam daran mitwirken, dass Kunst und Kultur für alle zugänglich wird!
     
  • Tag der Tracht
    Trachtenpräsentation am 15. Juni 2025, Tag der Volkskultur, kuratiert von Designerin Andrea Plieschnegger
    soll jährlich beim Tag der Volkskultur stattfinden; Folder & mehr Infos
     
  • EU-Infotagung
    Am 22. September 2025 fand im Europhaus eine Tagung mit Informationen über EU-Förderprogramme für Kunst und Kultur statt, damit Kulturtätige einen Weg zu EU-Förderungen finden.
    Elisabeth Pacher und Alicia Viertmann, Creative Europe & MEDIA
    Esther Krausz, International Screen Institute
    Thomas Pseiner und Sandra Kocuvan, Alpen-Adria-Allianz
    Esther Horner, Euregio Senza Confini
    Thomas Schicho, Interreg
    Vorstellung LAG-Regionen
    Anton Lederer, Best-Practice Beispiel aus der Steiermark „Motivation für EU-Projekte“
     
  • Das Land Kärnten stellt Räumlichkeiten für die freie Szene im Burghof zur Verfügung. Die Miete übernimmt die Kulturabteilung. Nähere Informationen über die Nutzbarkeit folgen.
     
  • Es sind Qualifikationsworkshops u.a. für online Auftritt und Social Media Nutzung geplant: Social Media Workshop Beginner, Social Media Workshop Fortgeschrittene
     
  • Veranstaltungskalender
    Die Kunst- und Kulturabteilung des Landes Kärnten und die Kärnten Werbung setzen gemeinsam einen lang gehegten Wunsch der Kärntner Kunst- und Kulturszene um: einen zentralen Veranstaltungskalender für ganz Kärnten/Koroška.  Mit Jänner 2026 ging ein neuer online Veranstaltungskalender online , der mehr Sichtbarkeit und Vereinfachungen auf vielen Ebenen bringen wird.  In unserer Lunch Lecture erklärte uns Heidi Burger alles, was Kulturveranstalter:innen über die neue Plattform wissen müssen. Anleitungen stehen per Video und als Download zur Verfügung.
     
  • Index Off Spaces
    Die IG KiKK hat eine Sammlung an Räumen für Kunst und Kultur in Kärnten Koroška begonnen, damit wir Raumnachfrage und Raumangebote in der freien Szene zusammenbringen und Kulturorte sichtbarer machen.

 

Weiterlesen

Die Analyse "Wie gehts weiter? Ein kritischer Blick auf Österreichs Kulturstrategien" schließt eine bestehende Lücke in der Datenlage zur freien Kulturarbeit in Österreich. Sie zeigt, wie strategische Kulturplanung gestaltet sein muss, um Wirkung zu entfalten. Dabei werden alle in Österreich entwickelten und umgesetzten Kulturstrategien der letzten 10 Jahre vorgestellt.

Ein Überblick über den Prozess der Kunst- und Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030
Der partizipative Teil der Entwicklung der „Kunst- und Kulturstrategie 2030“ ist abgeschlossen. Die IG KiKK hat den Prozess vorgestellt und laufend Informationen zu Terminen und ersten Ergebnissen bereitgestellt.

Schlüsselfaktor Kulturstrategie: Potenzial und Notwendigkeit für politischen Wandel
Die Auseinandersetzung mit Kulturentwicklungsprozessen ist gerade in Krisenzeiten von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur zur Stärkung der Kunst- und Kulturszene beiträgt, sondern – richtig eingesetzt – auch als wirksames politisches Instrument zur Lenkung gesellschaftlicher Umbrüche wirkt. Dieser Text beleuchtet, wie Kulturentwicklung richtig umgesetzt wird und warum dieses Instrument von vielen unterschätzt wird.

Gelungene Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur. Wie Kunst und Kultur abseits von monetärer Förderung unterstützt werden kann.
Kunst und Kultur dienen der Unterhaltung, aber auch der Bildung und der Weiterentwicklung der Gesellschaft. Gerade am Land sind Kulturstätten oft Zentren von sozialem Austausch und Teilhabe. Niederschwellige Kulturangebote wirken der Vereinsamung im Alter ebenso entgegen wie der Abwanderung der Jugend. Schließlich ziehen sie noch auswärtige Besuchende an. Um Kunst- und Kulturarbeit zu ermöglichen und nachhaltig zu stärken, braucht es mehr als monetäre Zuwendungen – gelungene Rahmenbedingungen sind entscheidend.

Lunch Lecture Kulturstrategie Kärnten|Koroška: Rückblick - Ausblick - Status quo
Gerade haben wir Halbzeit in der Entwicklung der Kunst- und Kulturstrategie in Kärnten|Koroška. Viele Schritte sind bereits gegangen, einiges steht uns noch bevor. In unserer Lunch Lecture zum Thema wollen wir uns mit der Kulturstrategie auseinandersetzen. Wir werden uns den bisherigen Prozess ansehen, erörtern an welchem Punkt wir heute stehen und wichtige Punkte für die Weiterentwicklung identifizieren. Zu Gast sind diesmal Brigitte Winkler-Komar, Leiterin der Abt. 14 Land Kärnten, Angelika Hödl, Vorsitzende des Kulturgremiums Kärnten | Koroška, und Elena Stoißer, Büroleitung der IG KiKK.

Erfahrungsaustausch Kulturstrategien
Der Rechtsruck und die zunehmende Spaltung der Gesellschaft bedrohen unser soziales Gefüge. Die Steiermark führt gerade vor, wie schnell parteipolitisch motivierte Umbauten der Kulturpolitik von statten gehen. Die Auseinandersetzung mit Kulturentwicklungsprozessen ist gerade in Krisenzeiten von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur zur Stärkung der Kunst- und Kulturszene beiträgt, sondern - richtig eingesetzt - auch als wirksames politisches Instrument zur Lenkung gesellschaftlichen Umbrüche wirkt. In der Lunch Lecture widmen wir uns dem Austausch von Wissen und Erfahrungen über die unterschiedlichen Kulturstrategieprozesse in den verschiedenen Bundesländern. Unterschiedliche Ansätze und Modelle bieten eine wertvolle Gelegenheit, voneinander zu lernen.

Lunch Lecture: Zukunftsgerichtete Kulturpolitik
Welche Rolle spielen Kulturstrategien für Kunst und Kultur in stürmischen Zeiten? Gerade im Angesicht der derzeitigen Wirtschaftslage ist es angebracht und weitsichtig, sich Gedanken und Konzepte zu machen, um ein langfristiges und zukunftsfähiges Stadtleben mit einer lebendigen Kunst- und Kulturszene zu gewährleisten. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf Best-Practice-Beispiele, wie den erfolgreichen Kulturstrategien in Linz oder Salzburg, und schauen über den Tellerrand zu Perspektiven für Kunst und Kultur im gesellschaftlichen Wandel.

Empfehlungen der IG KiKK für die Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030
Mit ihren Empfehlungen, abgeleitet aus der Analyse "Wie gehts weiter? Ein kritischer Blick auf Österreichs Kulturstrategien", stellt die IG KiKK fundierte Erkenntnisse bereit, um die entstehende Kunst- und Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030 fachlich einschätzen zu können.

Kulturstrategie beschlossen - ein wichtiger Schritt auf einem zukunftsweisenden kulturpolitischen Weg
Am 19. März 2026 hat der Kärntner Landtag die erste Kunst- und Kulturstrategie des Landes beschlossen – eingebettet in die letzte Rede von Landeshauptmann Peter Kaiser. Der Beschluss markiert damit nicht nur einen kulturpolitischen Meilenstein, sondern auch einen politischen Übergang.

Bewertung der IG KiKK der Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030

Nachhören

Halbzeit! Kunst- und Kulturstrategieentwicklung in Kärnten/Koroška
KiKK OFF - za kulturo #39: Anlässlich der Halbzeit des Entwicklungsprozesses der Kunst- und Kulturstrategie Kärnten/Koroška 2030 schauen wir uns in dieser Folge den aktuellen Stand des Prozesses an und widmen uns dem Thema des im April abgehaltenen Zukunftsforums – nämlich der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Tourismus.

Ob polovici razvojnega procesa umetniške in kulturne strategije Koroška 2030 si v tej epizodi ogledujemo trenutno stanje in obravnavamo temo foruma prihodnosti, ki je potekal aprila - in sicer stičišče med umetnostjo, kulturo in turizmom.

Reise zu den Kulturstrategien | Potovanje k kulturnim strategijam
Kulturstrategien sind gerade in aller Munde. Einige österreichische Länder und Städte sind nämlich aktuell im Prozess, ihre Kulturentwicklung zu planen oder haben bereits eine Strategie erarbeitet, die es nun umzusetzen gilt. Kärnten | Koroška befindet sich Mitten in der partizipativen Erarbeitungsphase. In der aktuellen Sendung widmen wir uns der Funktion einer Kulturstrategie, dem aktuellen Stand der "Kunst- und Kulturstrategie Kärnten Koroška 2030" und der "KEP3" in Linz und werfen ein Auge auf die kulturpolitisch brisante Situation in der Steiermark | Štajerska.