Praxis

Die kärntner-slowenische Kulturmanagerin und -arbeiterin Alina Zeichen wurde heuer der Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Mit dem nach einer der wichtigsten Vertreter:innen der Kärntner Arbeiter:innenbewegung benannte Preis würdigt die Stadt Klagenfurt/Celovec Menschen, die sich besonders für Mädchen, Frauen und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Zeichen, welche den ersten zweisprachigen, queerfeministischen Kulturverein in Kärnten gründete und Co-Präsidentin des UNIKUMs sowie im Vorstand der IG KiKK ist, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von FLINTA*s und Minderheiten. MIT NACHLESE auch in LEICHTER SPRACHE
Kulturpass, Teilhabe und neue Publikumsperspektiven: Wie gelingt kulturelle Teilhabe für Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind? Mit der österreichweiten Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ ist Kärnten | Koroška seit 2025 Teil eines bundesweiten Netzwerks, das kulturelle Teilhabe aktiv fördert. Der Kulturpass ermöglicht anspruchsberechtigten Menschen kostenlosen Eintritt zu teilnehmenden Kunst- und Kultureinrichtungen – doch ein freier Eintritt allein reicht oft nicht aus.
GemSe Festival ©  Carolina Frank  Wie lässt sich die Finanzierung von Kulturarbeit jenseits von Banken, Förderlogiken und Risikoprüfungen solidarisch organisieren? Wie kann Geld demokratischer verteilt, gemeinschaftlich verantwortet und für emanzipatorische Orte nutzbar gemacht werden? Mika Palmisano über die Erfahrungen des Vereins GemSe.
Community Building und Publikumsentwicklung in Kultur - Praxisguide, Anleitung, Inspirationen, Was bedeutet Publikumsentwicklung für einen kleinen Kulturverein? Wie lässt sich Community Building in die eigene Kulturarbeit integrieren? In der Publikation „Make It Happen“ haben wir Erfahrungen aus Kulturinitiativen, konkrete Herausforderungen und in der Praxis erprobte Lösungsansätze zusammengetragen – als Inspiration und Ressource für die eigene Kulturarbeit.
Der Honorarspiegel der TKI für freie, selbständige Kulturarbeit 2027 bietet unverbindlichen Stundenrichtsätze für organisatorische, konzeptuelle und leitende Tätigkeiten im Kunst- und Kulturbereich im Rahmen eines Werkvertrages.
In der ersten Kulturradio-Sendung nach der Sommerpause geht es um Community Building.
Ob Bar, Aufbau oder Gästebetreuung: Ohne ehrenamtliche Unterstützung geht es oft nicht. Aber wie sehen das die Behörden? Rechtsanwalt Mag. Rudolf Vouk hat Acoustic Lakeside zu genau dieser Frage vor Gericht vertreten. Im Webinar am 14. Oktober erfahrt ihr, worauf ihr in der Praxis achten solltet, um die freiwillige Mitarbeit in eurem Kulturverein sicherer zu organisieren.
Fair Pay, Entlohnung, Bezahlung, Arbeit in Kunst und Kultur, Kulturarbeit - Gehaltsempfehlungen 2026 Ein zentrales Instrument für die Berechnung von FAIR PAY ist das Gehaltsschema der IG Kultur für Kulturvereine. Es bietet eine Grundlage, um bei Fördereinreichungen Personalkosten für unselbständig Beschäftigte auf einer transparenten Basis zu kalkulieren und den Finanzierungsbedarf aufzuzeigen, der notwendig wäre, um "Fair Pay" in der Kulturarbeit zu ermöglichen. Für 2027 beträgt die empfohlene Erhöhung gegenüber 2026 im Schnitt +2,8%. Alle Details zum Schema sowie Antworten auf die häufigsten Fragen findet ihr hier.
Webinar zu den Änderungen bei der Einreichung für die Jahresförderung des Landes Kärnten/Koroška Bei der Einreichung für die Jahresförderung des Landes Kärnten/Koroška gibt es heuer einige Änderungen und Vereinfachungen. Was ist neu? Was ist bei der Antragstellung zu beachten? Und was bedeutet die Umstellung konkret für Kulturinitiativen? Gemeinsam mit Vertreter:innen der Abteilung 4 – Kunst, Kultur, Gesellschaft des Landes Kärnten erläutern wir die Änderungen im Detail.
Der Verein Acoustic Lakeside bekommt vor Gericht Recht. Nach drei Jahren Rechtsstreit ist im Fall Acoustic Lakeside nun klar: Die freiwillige und unentgeltliche Mitarbeit der Vereinsmitglieder wurde hier nicht als anmeldepflichtiges Beschäftigungsverhältnis eingestuft. Zugleich zeigt der Fall, wie groß die rechtlichen und finanziellen Risiken für ehrenamtlich getragene Kulturvereine sein können und welche grundsätzlichen Fragen sich daraus für die Rahmenbedingungen und die Rechtssicherheit ehrenamtlicher Kulturarbeit ergeben.
Die Frist zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie ist am 7. Juni 2026 abgelaufen – ein österreichisches Umsetzungsgesetz gibt es weiterhin nicht. Was die Richtlinie für Kulturinitiativen bedeutet, welche Regeln schon jetzt – auch für kleine Vereine – gelten und welche Fragen noch offen sind.
Offenheit, Teilhabe und Gleichberechtigung im Kunst- und Kulturbereich müssen immer wieder neu verhandelt, verteidigt und aktiv gestaltet werden. Es braucht strukturelle Veränderungen, um mehr kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, langfristige diskriminierungskritische Kulturarbeit abzusichern und diverse Perspektiven auf allen Ebenen des Kunst- und Kulturbereichs zu verankern. Wie ein solcher Veränderungsprozess angestoßen werden kann, erörtern Zhameli Khairli (D-Arts) und Bettina Mair (IG Kultur Steiermark) in der aktuellen Folge von KiKK off - za kulturo.