Feminismus

Die kärntner-slowenische Kulturmanagerin und -arbeiterin Alina Zeichen wurde heuer der Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Mit dem nach einer der wichtigsten Vertreter:innen der Kärntner Arbeiter:innenbewegung benannte Preis würdigt die Stadt Klagenfurt/Celovec Menschen, die sich besonders für Mädchen, Frauen und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Zeichen, welche den ersten zweisprachigen, queerfeministischen Kulturverein in Kärnten gründete und Co-Präsidentin des UNIKUMs sowie im Vorstand der IG KiKK ist, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von FLINTA*s und Minderheiten. MIT NACHLESE auch in LEICHTER SPRACHE
Zum feministischen Kampftag 2026 greifen wir die jüngst ausgegebene Devise für einen feministischen Streik auf: Enough! Basta! Genug! Auch in Kunst und Kultur reicht es, dass wir uns mit Armut, Diskriminierung und Prekarität herumschlagen. Ein Aufruf von FIFTITU%, IG Kultur Österreich und IG Bildende Kunst.
Feminismus ist eine soziale Bewegung, welche sich für die Gleichberechtigung aller Menschen einsetzt und sich insbesondere für die Rechte und gegen die Benachteiligung von Frauen* einsetzt. Der Queerfeminismus wiederum ist eine Form des Feminismus, welche das binäre Geschlechtssystem und die als Norm gesetzte heterosexuelle Liebe hinterfragt. In der aktuellen Sendung von „KiKK off – za kulturo“ sprechen wir mit vier (queer)feministische Vereinen aus Kärnten/Koroška und nehmen patriarchale Strukturen in der Kunst, Kultur und (Kultur)Politik unter die Lupe.