raumpolitik

Communitism in Athen macht leerstehende Gebäude gemeinschaftlich nutzbar und aktiviert sie als Kulturräume. Eine Reflexion, ausgehend von den Erfahrungen mit Commons, über Aufbruch und Selbstorganisation, Konflikten, Fürsorgearbeit und der Frage, welche Strukturen kollektive Räume langfristig tragfähig machen.
Die Vermietung von Räumlichkeiten ist für viele Kulturvereine ein wichtiger Finanzierungsbaustein – steuerlich jedoch kein Selbstläufer. Wann gilt sie noch als zulässige Vermögensverwaltung, wann wird sie zur begünstigungsschädlichen (gewerblichen) Tätigkeit? Der Beitrag gibt einen praxisnahen Überblick zu Abgrenzungsfragen, Umsatz- und Körperschaftsteuer – und zeigt, worauf Vereine achten sollten, um ihre Gemeinnützigkeit abzusichern.
Kulturvereine, die Vereinsräumlichkeiten haben, sind in der Regel Mieter, manchmal auch gleichzeitig Vermieter. Welche Probleme durch die Nutzung von Räumlichkeiten entstehen können, worauf in der Praxis zu achten ist und welche Rechte Mieter, als auch Vermieter grundsätzlich haben, klären wir im Webinar am 12. Juni. Teilnahme für IG Kultur Mitglieder kostenlos, Anmeldung erforderlich.
KIKK OFF za kulturo #23: Kultur braucht Raum und doch fehlt dieser oft. Vor allem die freie Szene in Kärnten/Koroška leidet an Raummangel. Unabhängiges Arbeiten geht oft mit einer ständigen Suche nach Proble- und Auftrittsräumen einher. Obwohl es z.B. in Klagenfurt/Celovec viel Leerstand gibt, wird dieser meist nicht für kulturelle Aktivitäten bereitgestellt. Wenn man jedoch Räume schafft, so kann dies eine große Bedeutung für kleinstrukturierte Kulturorgansationen haben. Ein Beispiel dafür ist das neueröffnete Interkultuelle Veranstaltungszentrum iKult, welches mitten im Herzen der Landeshauptstadt Platz für Kultur macht.