Wenn Vereine das erste Mal beim Bund um Förderungen ansuchen, tauchen viele Fragen auf. Gabi Gerbasits, Geschäftsführerin der IG Kultur Österreich, gibt im Workshop Antworten darauf.
In den Jahren 2014 und 2015 produzierte die IG KiKK eine kulturpolitische Radiosendung, ausgestrahlt auf Radio Agora 105 | 5.
Was die Förderung freier, intiativer Kulturarbeit betrifft, ist Kärnten/Koroška seit Jahren Schlusslicht in Österreich. Die drastische Kürzung der öffentlichen Mittel und die schwindende Anerkennung für freie, zeitgenössische und initiative Kulturarbeit haben ihre Spuren hinterlassen: Viele Kulturarbeiter:innen waren gezwungen ihr Engagement drastisch zu reduzieren oder sogar gänzlich aufzugeben. Die IG KIKK versteht sich als Sprachrohr freier Kulturarbeit in der Öffentlichkeit und auf politischer Ebene. Mit der Kampagne "Bitte Umtopfen! Prosim!" setzt sie sich für Transparenz, Professionalität und Kommunikation auf Augenhöhe ein und beharrt auf eine angemessene, also deutlich(!) erhöhte Förderung freier Kulturarbeit.
Petition an den Kärntner Landtag mit dem Apell, die Marginalisierung der zeitgenössischen Kulturarbeit zu beenden und die durch jahrelange Aushungerung entstandenen Lücken angemessen zu schließen!
Neun Jahre BZÖ–Kulturpolitik in Kärnten/Koroška – ein Desaster! Die IG KiKK präsentiert in der Pressekonferenz "Unter der Brücke" die Analyse des Kulturbudgets des Landes Kärnten in den Jahren 1999 - 2005 und fordert als Resümee den Kulturreferenten Dr. Jörg Haider zum Rücktritt auf.
Kultur muss berichtet werden! Transparenz scheint nicht das vorrangigste Anliegen der beiden größten Gemeinden in Kärtnen/Koroška zu sein. Walter Gassner, Kulturreferent der Stadt Klagenfurt, weigert sich – "aus Gründen des Datenschutzes", wie er sagt – einen jährlichen Kulturbericht vorzulegen und damit der Öffentlichkeit Einblick in die Verwendung des Kulturbudgets zu geben. Was hat er zu verbergen?
Kärnten Kulturfreie Zone Aufgrund der unveränderten politischen und kulturpolitischen Lage unter LH Jörg Haider und der damit verbundenen finanziellen Lage war der Aktionsradius der IG KiKK stark eingeschränkt. (Keine Förderungen von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten, kein Personal, kein Büro.) Mit Unterstützung der Mitglieder, der Stadt Villach und der IG Kultur Österreich sowie den Ländervertretungen konnte eine Plakataktion mit dazugehöriger Pressekonferenz finanziert werden.
X-stallation IG KIKK Eine Aktion der Klagenfurter Kulturinitiativen macht auf die prekäre Situation der freien Kulturinitiativen aufmerksam: Multiplizieren statt wegdividieren! Pomnožiti namesto deliti!
Sie alle leisten einen erheblichen Beitrag zu einer lebendigen Kulturszene in Kärnten. Leider ist es viel zu Wenigen bewußt, wieviel zeitlicher und finanzieller Aufwand und persönliches Engagement dahinterstecken, um diesen Bereich zu erhalten und zu “bewirtschaften”. Um dies argumentieren und dokumentieren zu können, aktuelle Anliegen und Probleme zu thematisieren und entsprechende Strategien zu entwickeln, führte die I.G. KiKK eine Basisdatenerhebung im »neuen kulturellen Sektor« durch. Nicht zuletzt sollen diese Ergebnisse zu einer Neubewertung der Freien Kulturszene durch die Kulturpolitik und -verwaltung führen. Wo bisher Argumentationsnotstand auf Grund fehlender Zahlen herrschte, gibt es jetzt Daten schwarz auf weiß.