Im kostenfreien Workshop „Gewaltschutz & Awareness“ am 28. Mai, 14–18 Uhr beschäftigen wir uns gemeinsam damit, wie Schutzkonzepte wirksam umgesetzt werden können, wie Betroffene gestärkt und Handlungsspielräume aus einer machtsensiblen, queer-feministischen Perspektive erweitert werden können.
Die IG KiKK lädt gemeinsam mit der IG Kultur Steiermark zur Kulturtunnel Fahrt #3 nach St. Paul im Lavanttal ein. Diesmal steht die Frage im Mittelpunkt: Welche Rolle spielen Kunst und Kultur als Standortfaktor in der Regionalentwicklung – und welchen konkreten Herausforderungen begegnen Gemeinden dabei? Die Organisation vor Ort unterstützt kultura:um, das Kulturnetzwerk Unterkärnten/Kulturna mreža Spodnja Koroška. Wir bitten um Anmeldung.
KiKK OFF – za kulturo #48 – Eine Frage der Cultural Democracy Das Konzept der „Cultural Democracy“ verhandelt Fragen rund um die Zugänglichkeit kultureller Angebote, den gerechten Zugang zu kulturellen Ressourcen und Fördermitteln sowie die Verbindung von politischer und kultureller Partizipation. Gemeinsam mit den Redakteurinnen der neuen Schwerpunktausgabe des IG Kultur-Magazins, Yvonne Gimpel und Stefanie Fridrik, erörtert KIKK OFF za kulturo das Konzept der „cultural democracy“ und seine praktische Dimension innerhalb und außerhalb Österreichs.
Diskriminierung im Kulturbereich Was gilt rechtlich bei Diskriminierung und Belästigung in der Arbeitswelt – und was bedeutet das für kleine Kulturvereine und Initiativen konkret? Was umfasst das Gleichbehandlungsgesetz? Im Webinar am 15. April 2026 um 15:30 mit Nina Kren von der Gleichbehandlungsanwaltschaft geht es um rechtliche Grundlagen, Handlungspflichten im Anlassfall und die Frage, welche Beschwerdewege in kleinen Strukturen tatsächlich zur Verfügung stehen.
Was hat freie Kulturarbeit mit Demokratie zu tun? Freie Kulturarbeit ist eine demokratische Praxis. In dieser Lunch Lecture fragen wir gemeinsam mit Mirjam Zadoff und Bernhard Weidinger, warum Kultur und Demokratie einander brauchen und was das konkret für unsere Arbeit als Kulturinitiativen bedeutet.
Beim kulturpolitischen Jour Fixe diskutieren wir mit Eva Mion (Kulturabteilung des Landes Kärnten), Heidi Burger (Kärnten Werbung) und Gertrude Ortner (Kärnten Werbung) über die neue digitale Veranstaltungsplattform: Welche Vorteile bietet sie? Was bedeutet das Ende der bisherigen Veranstaltungsdatenbank des Landes? Was bringt die neue Website der Kulturabteilung? Und welche Kooperationspotenziale zwischen Kultur und Tourismus sind noch ungenützt?
Soziokulturelle Arbeit ist kein nettes Extra, sondern grundlegende zivilgesellschaftliche Infrastruktur. Gerade in krisenhaften Zeiten ist sie wichtiger denn je. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, die die Realität von Kulturarbeit verstehen und stützen – anstatt sie durch immer mehr Auflagen, kürzere und unsichere Förderzyklen sowie steigenden finanziellen Druck zu erschweren. Ein Manifest soziokultureller Zentren, mit Beteiligung und Impulsen von europaweit über 100 Initiativen.
Symbolbild: Protestkundgebung bei der eine Person ein Schild mit der Aufschrift "Act Not" hochhält Kunst ist Arbeit, Kultur ist Arbeit. Arbeit bedeutet Einkommen und soziale Absicherung. Nicht, wenn es nach dem Willen der jetzigen Regierung um die Absicherung künstlerischer Tätigkeiten und Kulturarbeit geht. Das seit 1.1.2026 geltende Zuverdienstverbot zu AMS-Geldleistungen verhindert entweder die soziale Absicherung oder das Einkommen. Über 1300 Künstler*innen und 138 Kulturinstitutionen und -verbände verlangen daher, das Zuverdienstverbot aufzuheben. Sie sagen Nein zu einer armutsfördernden Maßnahme, die ganz besonders Frauen trifft.
BUCH13 schreibt drei Literaturstipendien aus. Vergeben werden zwei jeweils einmonatige [Juli/August26] Stipendienaufhalte in Villach zzgl. 1.500 Euro. Plus ein Sonderstipendium. Einreichfrist: Sonntag, 29. März 2026
Der Kulturbericht 2024 liegt vor und die IG KiKK hat diesen mit Fokus auf die freie Szene analysiert. Der Kulturbericht 2024 wurde mit deutlicher Verzögerung erst am 19. März 2026 beschlossen und öffentlich zugänglich gemacht. Die Mittel für Kunst und Kultur wurden 2024 erhöht, was in Zeiten allgemeiner Sparmaßnahmen ein wichtiges Signal ist. In unserer Analyse des Kulturbudgets 2024 haben wir untersucht, wie sich diese Erhöhung verteilt haben: Die Ergebnisse zeigen, dass sich bestehende Ungleichgewichte in der Mittelverteilung weiter verstärken. Sie machen deutlich, dass eine Erhöhung des Kulturbudgets auf 1 % der Gesamtausgaben notwendig ist, um die freie Kulturszene langfristig und nachhaltig abzusichern!
Update: Anleitung als Download und Video der Lunch Lecture sind jetzt verfügbar! Die Lunch Lecture im März widmet sich einer wichtigen Neuerung für die Kärntner Kulturlandschaft: dem zentralen Veranstaltungskalender. Heidi Burger wird uns die neue Plattform vorstellen und alle Fragen zur Anmeldung, Nutzung und den Vorteilen beantworten. Jetzt mit Link zur Aufzeichnung. Anleitungen zum Download.
Am 19. März 2026 hat der Kärntner Landtag die erste Kunst- und Kulturstrategie des Landes beschlossen – eingebettet in die letzte Rede von Landeshauptmann Peter Kaiser. Der Beschluss markiert damit nicht nur einen kulturpolitischen Meilenstein, sondern auch einen politischen Übergang.