Generalversammlung 2018

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Ein Patchwork-teppich mit einem ausgefransten Loch in der Mitte Die Finanzierung freier Kulturarbeit ist ein Flickwerk. Öffentliche Zuschüsse, so es welche gibt, müssen kleinteilig von unterschiedlichsten Stellen zusammengetragen werden, bis die Finanzierung steht – quer über Gebietskörperschaften und Ressorts hinweg. Damit besteht angesichts drohender Budgetkürzungen eine massive Gefahr: Denn, wenn jede Stelle nur auf die eigene Förderung schaut und „eh nur ein bisschen“ kürzt, kann aus einem kleinen Einschnitt schnell eine existenzieller werden. Umso dringender braucht es jetzt Budgetentscheidungen mit Weitsicht und Verantwortung über die eigene Zuständigkeit hinaus.
Der Förderstopp wurde zwar am 5. März aufgehoben, doch die strukturellen Probleme der Kulturförderung beim Land Steiermark bestehen fort. Budgetkürzungen, eine neue Förderrichtlinie und die geplante Abschaffung der ORF-Landesabgabe setzen die vielfältige steirische Kulturlandschaft weiter unter Druck. Ein Überblick zur aktuellen Lage.
Im kostenfreien Workshop „Gewaltschutz & Awareness“ am 28. Mai, 14–18 Uhr beschäftigen wir uns gemeinsam damit, wie Schutzkonzepte wirksam umgesetzt werden können, wie Betroffene gestärkt und Handlungsspielräume aus einer machtsensiblen, queer-feministischen Perspektive erweitert werden können.
KiKK OFF – za kulturo #48 – Eine Frage der Cultural Democracy Das Konzept der „Cultural Democracy“ verhandelt Fragen rund um die Zugänglichkeit kultureller Angebote, den gerechten Zugang zu kulturellen Ressourcen und Fördermitteln sowie die Verbindung von politischer und kultureller Partizipation. Gemeinsam mit den Redakteurinnen der neuen Schwerpunktausgabe des IG Kultur-Magazins, Yvonne Gimpel und Stefanie Fridrik, erörtert KIKK OFF za kulturo das Konzept der „cultural democracy“ und seine praktische Dimension innerhalb und außerhalb Österreichs.
Diskriminierung im Kulturbereich Was gilt rechtlich bei Diskriminierung und Belästigung in der Arbeitswelt – und was bedeutet das für kleine Kulturvereine und Initiativen konkret? Was umfasst das Gleichbehandlungsgesetz? Im Webinar am 15. April 2026 um 15:30 mit Nina Kren von der Gleichbehandlungsanwaltschaft geht es um rechtliche Grundlagen, Handlungspflichten im Anlassfall und die Frage, welche Beschwerdewege in kleinen Strukturen tatsächlich zur Verfügung stehen.
Was hat freie Kulturarbeit mit Demokratie zu tun? Freie Kulturarbeit ist eine demokratische Praxis. In dieser Lunch Lecture fragen wir gemeinsam mit Mirjam Zadoff und Bernhard Weidinger, warum Kultur und Demokratie einander brauchen und was das konkret für unsere Arbeit als Kulturinitiativen bedeutet.
Beim kulturpolitischen Jour Fixe diskutieren wir mit Eva Mion (Kulturabteilung des Landes Kärnten), Heidi Burger (Kärnten Werbung) und Gertrude Ortner (Kärnten Werbung) über die neue digitale Veranstaltungsplattform: Welche Vorteile bietet sie? Was bedeutet das Ende der bisherigen Veranstaltungsdatenbank des Landes? Was bringt die neue Website der Kulturabteilung? Und welche Kooperationspotenziale zwischen Kultur und Tourismus sind noch ungenützt?
Soziokulturelle Arbeit ist kein nettes Extra, sondern grundlegende zivilgesellschaftliche Infrastruktur. Gerade in krisenhaften Zeiten ist sie wichtiger denn je. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, die die Realität von Kulturarbeit verstehen und stützen – anstatt sie durch immer mehr Auflagen, kürzere und unsichere Förderzyklen sowie steigenden finanziellen Druck zu erschweren. Ein Manifest soziokultureller Zentren, mit Beteiligung und Impulsen von europaweit über 100 Initiativen.
Symbolbild: Protestkundgebung bei der eine Person ein Schild mit der Aufschrift "Act Not" hochhält Kunst ist Arbeit, Kultur ist Arbeit. Arbeit bedeutet Einkommen und soziale Absicherung. Nicht, wenn es nach dem Willen der jetzigen Regierung um die Absicherung künstlerischer Tätigkeiten und Kulturarbeit geht. Das seit 1.1.2026 geltende Zuverdienstverbot zu AMS-Geldleistungen verhindert entweder die soziale Absicherung oder das Einkommen. Über 1300 Künstler*innen und 138 Kulturinstitutionen und -verbände verlangen daher, das Zuverdienstverbot aufzuheben. Sie sagen Nein zu einer armutsfördernden Maßnahme, die ganz besonders Frauen trifft.