Freie Kulturarbeit ist kein Selbstzweck — sie ist eine demokratische Praxis. In dieser Lunch Lecture fragen wir gemeinsam mit Mirjam Zadoff und Bernhard Weidinger, warum Kultur und Demokratie einander brauchen und was das konkret für unsere Arbeit als Kulturinitiativen bedeutet.Lunch Lecture:
Ein mehrfarbiges leeres Organigramm mit bunten Stiften außenrum, ©️ AdobeStock In Kärnten soll die eigenständige Kulturabteilung abgeschafft werden. Warum das keine unbedeutende Veränderung im Kärntner Verwaltungs-Organigramm ist, sondern ein Warnzeichen für den politischen Stellenwert von Kunst und Kultur ganz allgemein – mit unvermeidbaren Folgen für die Praxis und mit Relevanz über Kärnten hinaus.
Der Gemeinderat in Klagenfurt|Celovec ging am 11. Februar 2026 erneut ohne Budgetbeschluss auseinander. Statt die finanzielle Sanierung der Landeshauptstadt voranzutreiben, verlor er sich in Regressforderungen und Gutachtenaffären. Währenddessen durchlebt die Zivilgesellschaft eine Dauerkrise.
Steht euer Verein vor der Gründung, Umstrukturierung oder strategischen Weiterentwicklung? Dann stellt ihr euch wohl die Frage, welche Rechtsform die eigene Kulturarbeit langfristig am besten trägt? Unser Webinar „Rechtsformen in der Kulturarbeit" beleuchtet praxisnah die Spielräume und Grenzen von Vereinen sowie mögliche Alternativen wie gGmbH oder Stiftung – mit Fokus auf praktische Gestaltungsmöglichkeiten, Rahmenbedingungen und (finanziellen) Konsequenzen.
Die Lunch Lecture im März widmet sich einer wichtigen Neuerung für die Kärntner Kulturlandschaft: dem zentralen Veranstaltungskalender. Heidi Burger wird uns die neue Plattform vorstellen und alle Fragen zur Anmeldung, Nutzung und den Vorteilen beantworten.
Die eigenständige Abteilung 14 – Kunst und Kultur der Kärntner Landesregierung steht aktuell im Zuge einer Verwaltungsreform zur Diskussion. Eine Herabstufung oder Auflösung dieser Abteilung wäre ein deutlicher kulturpolitischer Rückschritt – und würde die Strukturen, die Kunst und Kultur in Kärnten | Koroška stark machen, erheblich schwächen. Wir fordern die Kärntner Landesregierung auf, die Abteilung 14 – Kunst und Kultur als eigenständige Abteilung zu erhalten. Kunst und Kultur brauchen Eigenständigkeit, Kompetenz und strukturelle Absicherung, um die kulturelle Vielfalt, demokratische Diskurse und die Lebensqualität in Kärnten | Koroška zu stärken.
Am 29. Jänner 2026 hat das Kärntner Kulturgremium einen offenen Brief an die Landesregierung gerichtet, der mit großer Irritation und wachsender Sorge auf Pläne reagiert, die Abteilung 14 – Kunst und Kultur im Zuge einer Verwaltungsreform aufzulösen und zur bloßen Unterabteilung herabzustufen. Was auf den ersten Blick wie eine verwaltungstechnische Umstrukturierung erscheinen mag, ist bei genauerer Betrachtung ein Angriff auf demokratische Kulturpolitik – und ein gefährlicher Rückschritt in eine Zeit, die Kärnten bereits hinter sich gelassen glaubte.
Früher oder später steht jeder Vereinsvorstand vor derselben Frage: Wer kommt nach uns? In der aktuellen Episode der kulturpolitischen Sendung der IG KiKK widmet sich Ana Grilc dem Thema Generationswechsel – einer Herausforderung, die viele Kulturvereine in Kärnten|Koroška betrifft.
Für viele Vereine steht aktuell der Jahresabschluss an – und damit Fragen zur korrekten Darstellung von Einnahmen und Ausgaben. Was gehört wohin? Wie werden Rücklagen, Fördermittel oder offene Rechnungen richtig erfasst? Und welche typischen Fehler lassen sich vermeiden? Im Webinar am 26.02. um 15:30 Uhr geben wir einen praxisnahen Überblick zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung in kleinen Vereinen, ergänzt durch konkrete Beispiele aus der Vereinspraxis. Ziel ist, mehr Klarheit und Sicherheit für den eigenen Jahresabschluss zu schaffen.
Ein traurig dreinschauendes zerbrochenes Sparschwein ©️ AdobeStock Ein Förderantrag wird abgelehnt. Die Begründung: nicht das Projekt, nicht die Qualität, nicht die Relevanz – sondern allein das fehlende Budget. Es sei schlicht kein Geld da, alle müssten sparen. Gibt es hier neben Fluchen und Weinen irgendetwas, dass man tun kann – z. B. rechtliche Möglichkeiten, gegen die Absage vorzugehen?
Die IG KiKK unterstützt den offenen Brief des Kärntner Kulturgremiums vom 29. Jänner 2026 und stellt sich solidarisch hinter dessen Forderung: Die Abteilung 14 – Kunst und Kultur muss als eigenständige Abteilung erhalten bleiben. Das Kulturgremium warnt in seinem Schreiben an die Landesregierung vor einem erheblichen kulturpolitischen Rückschritt mit weitreichenden Folgen für die künstlerische und kulturelle Arbeit in Kärnten | Koroška.
Wenn euer Verein Künstler*innen oder Mitwirkende aus anderen Ländern für Veranstaltungen engagiert, werden unter Umständen für diese Personen Steuern fällig – die sogenannte Abzugssteuer. Was dabei zu beachten ist, wie die Abzugssteuer zustande kommt und ob euer Verein voraussichtlich abzugssteuerpflichtig ist, zusammengefasst mit Unterstützung der KPMG Alpen-Treuhand GmbH für Kulturvereine.